Winterthur

„Au gell, ihr sind letscht Joohr scho do gsi“, sagt eine Frau. Man kennt uns. Schliesslich sind wir ja schon das dritte Mal als blaue Samichläuse in Winterthur unterwegs, um auf die Verletzung der Menschenrechte im Zusammenhang mit Scheidungskindern und Scheidungsvätern aufmerksam zu machen. Wir sind alle warm angezogen. Der Schnee auf an den Harrassen mit Äpfeln schmiltzt den ganzen Tag nie. Es ist bitterkalt. Warm sind die Gespräche. Viele Menschen zeigen Empörung dafür, dass Kinder und Väter sich nach einer Scheidung kaum mehr sehen dürfen, die Beziehung unter behördlicher Ignoranz systematisch zerstört wird. Oft hört man: „Und das in diesem Jahrhundert!“ Andere dunkle Kapitel Schweizer Geschichte, die zur Zeit aufgearbeitet werden, sind in den Köpfen der Passanten präsent. Ein neues wird geschrieben. Eine Mutter und Paarterapeutin möchte gleich unterschreiben. Wir sammeln keine Unterschriften, informieren nur. Eine andere Mutter weist auf die Problematik hin, dass es Väter gebe, die sich nach der Scheidung nicht um ihre Kinder kümmern würden. Auch das gibt es. Im Gespräch werden wir uns einer Meinung, dass Väter, welche sich um ihre Kinder kümmern möchten, dazu auch die Möglichkeit bekommen!

Impressionen aus Winterthur
   

 
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